Etwa 40 Mohair- und Cashgoraziegen bevölkern den Hummelhof und liefern jährlich ihr wertvolles Haarkleid.

Die Mohairlocken der Angoraziege – so heisst diese Ziegenrasse eigentlich – werden zweimal jährlich geschoren.

Immer wieder haben wir Anfragen für unsere Mohairziegen. Es sind sehr besondere Tiere mit sehr besonderen Bedürfnissen und wir haben uns in den gemeinsamen Jahren seit 2009 gut zusammengelebt.

Weidegang: Wir hüten sie jeden Tag gemeinsam mit unserer Border Collie Dame. Also ohne Stromzaun.
Sehr wohl gibt es Fixkoppeln, wenn wir keine Zeit fürs Behirten haben, und es sollen unsere Ziegen nicht dafür herhalten müssen, sie an Stromzäune zu gewöhnen.

Jungtieraufzucht: Mohairziegen geben zum Beispiel auch wenig Milch, warum sie immer wieder auch schon mit Zwillingen an ihre Grenzen kommen.

In den Jahren, in denen die Mütter gebären, entwickeln sie überdies auch wenig Mohair.
Wir halten es deshalb zum Schutz der Mütter und für ein gelingendes Aufwachsen der Jungtiere so, dass die Mädels in etwa maximal alle zwei Jahre gedeckt werden.
Die Böcke werden kastriert, sodass sie auch so viele Lebensjahre haben können, wie die Mädels.

Haarqualitat: Junge Tiere, feines Haar, ältere Tiere, groberes Haar.

Wenn ich kreativ genug bin, auch mit groberem Haar ein attraktives Produkt zu entwicken, können meine Tiere dafür länger leben.

Wirtschaftlichkeit: unter einer Herdengrösse von 30 bis 40 Mohairziegen braucht man an Wirtschaftlichkeit gar nicht zu denken.

Schur: zweimal im Jahr scheren wir die Tiere und wir machen das selbst, am stehenden Tier. In aller Ruhe mit deutlichem Zeitaufwand. Damit sie nicht verletzt werden und auch in Zukunft nicht panisch reagieren, wenn wir sie scheren.

Wer also Interesse an unseren Ziegen hat, soll zuerst für sich klären, ob unsere Tierwohlstandards bei ihm im Herzen ankommen.
Ich hab meinen Tieren versprochen, dass ich auf sie achte und mich um ihr Wohl kümmere.

Hab Sonne im Herzen und trag bei, dass wir eine ehrliche und gute Arbeit mit unseren Tieren leisten.